22. August 2019
von Thomas Will
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Frühlingstour 2020

Hier die ersten Informationen über unsere Frühlingstour 2020:

  • Zeit: Donnerstag, 21. bis Sonntag, 24. Mai 2020
  • Übernachtungen: Hotel Schachtenburg in Schlitz
  • Ziel am ersten Ausflugstag: Knüllköpfchen

Los geht es am Donnerstag morgens um 7 Uhr bei uns im Hessenring. Wir fahren den Main entlang bis zur Niddamündung. Dann geht es auf dem Niddaradweg durch Frankfurt und die Wetterau, bis wir zum Vulkanradweg kommen. Hier müssen wir den Vogelsberg überwinden (nur eine Steigungseinheit auf der gesamten Strecke!) bis wir abends in Schlitz (tolle Fachwerkstadt) einrollen.

Wir haben ein Abendessen im „Braustübchen“ und zwei Abendessen im Hotel.

Am Freitag geht unser Ausflug (ca. 80 km) zum Knüllköpfchen und dort (nicht mit dem Fahrrad) auf den Aussichtsturm. Der Samstag ist noch nicht abschließend geplant – jedoch gibt es im „Rotkäppchenland“ viele interessante Möglichkeiten. Am Sontag geht es nach dem Frühstück zurück in die Mainspitze.

Ich habe in der Schachtenburg sechs Doppelzimmer und vier Einzelzimmer in Option (16 Personen). Um jetzt weiter planen zu können, müsste ich die Größenordnung unserer Gruppe wissen.

Also, wer Lust hat dabei zu sein  – bitte kurze Rückmeldung (Hinweis ob EZ oder DZ). Geplant ist auch unseren Bus einzusetzen (falls es Begleitpersonal geben sollte).

Achtung: das ist noch keine verbindliche Anmeldung, das machen wir dann am Jahresende, wenn alle Details feststehen. Das Hotel möchte nur einen „Größenordnung“ , da für solche Feiertagswochenenden viele Anfragen eingehen.

23. Juni 2019
von Thomas Will
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Vom Mittelmeer an den Main

26. Tag, Sonntag, 23, Juni 2019

Ein letztes Frühstück mit den Euroradlern, zumindest denen, die noch nicht zu Hause sind. Wir genießen – aber nur kurz den Blick auf den Hafen von Genua. Dann geht es los. Karsten, Friedhelm, Kurt, Rudi und Josef fahren mit dem Vivaro und dem Gepäck, Caro und Hannes reisen mit dem Zug und Carmen zieht mit mir den großen roten Anhänger (voll mit 16 Fahrrädern) gen Norden. Die ersten Kilometer laufen erstaunlich gut. Auch rund um Mailand klappt es an diesem Sonntagvormittag. Dann der Gotthard: Stau – 50 Minuten Wartezeit in der Sonne. Weiter durch die Schweiz. Es zieht sich. Bei Tachostand 100 ist Schluss. Na gut, manchmal zeigt er auch 108 oder 110 an. Bei Freiburg wieder zähfließender Verkehr. Der Bus steht im Stau bei Hockenheim.

Aber um 19.30 Uhr haben wir es alle geschafft. Die Flieger der letzten Tage, Die Bahnfahrer und wir mit den Autos. Räder ausladen. Ein paar Abschiedsworte. Fertig. Knapp vier Wochen mit tollen Eindrücken liegen hinter uns. Morgen beginnt wieder das normale Leben. Hoffentlich können wir uns von den vergangenen 26 Tagen etwas bewahren: Europa ist mehr als nur das Ergebnis der Wahl von vor vier Wochen.

22. Juni 2019
von Thomas Will
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Genua kommt (nicht) näher

25. Tag, Samstag, 22. Juni 2019

Fährfahrten können langweilig sein. Vor allem dann, wenn das Ziel (gefühlt) nicht näher kommt. Vorbei an Sardinien und Korsika – da sind wir vor zwei Wochen noch mit dem Fahrrad gefahren – geht es in Richtung ligurische Küste. Aber Genua kommt und kommt nicht näher. Wir stehen später auf – für Radler ist das so zwischen ½ 7 und ½ 8 – und frühstücken. So langsam heißt es: sich wieder umstellen. Wir verbrennen nicht mehr so viele Kalorien wie in den vergangenen Wochen. Aber wir haben Zeit und so kommt die zweite Tasse Kaffee dazu und nach den Eiern mit Speck und dem Käse auch noch ein Honigbrötchen und ein Obstsalat. Es könnte so ruhig sein, aber die permanenten Lautsprecherdurchsagen nerven. Die Lautstärke wäre einem Flughafenvorfeld angepasst, aber doch nicht einer Passagierfähre, denn auch das Durchschnittsalter liegt weit unter Kreuzfahrenniveau. Wir planen zum x-ten Mal wie wir die letzten sieben Kilometer zu Hotel fahren, wie wir den Anhänger in Savona holen und was und wie wir in welcher Reihenfolge umpacken werden. Natürlich kam die Fähre zu spät in Genua an. Eine Stunde. Dann das gleiche Chaos in der Garage. Autos, Fahrräder, Motorräder, ein Rollstuhl – aber wir kamen gut runter. Jetzt durch den Hafen. Links halten, geradeaus geht es zur Autobahn. Nein! Polizei – wir fuhren gegen die Einbahnstraße. Zurück. Doch Richtung Autobahn, Die letzten acht Kilometer, Immer Richtung Flughafen.

Wir waren am Hotel. Mit Karsten, Josef und Kurt ab in den Bus und nach Savona den Anhänger holen. 45 Minuten hin. 30 Minuten umpacken und 45 Minuten zurück. Die restlichen Räder rein und ab zum Abendessen, das (fast) zu einem Mitternachtsdinner wurde. Die letzte Nacht in Italien. Morgen geht es zurück nach Bischofsheim.

8,0 Kilometer – 0.27 Stunden auf dem Rad – 17,6 km/Schnitt – 40 Höhenmeter – 19 m am höchsten Punkt – 34,8 km maximal