27. April 2007
von Thomas Will
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Noch 19 Tage: Abenteuer Bahnfahrt

Wer glaubt, dass die Radetappen die wirklichen Abenteuertage sind, der täuscht sich. Die eigentlichen Risiken und Überraschungen finden sich fast immer au den Rückfahrtagen (meist mit der Bahn). Das war so bei der Tour zur Halbinsel Krim, als es mit der ukrainischen und polnischen Eisenbahn – inklusive Übernachtung und Spurwechsel – an drei Tagen zurück in die Mainspitze ging. Dies war ebenso bei der Rückfahrt von Lisabon, als bedingt durch den Streik der portugiesischen Eisenbahner der Bus benutzt und der Grenzübergang nach Spanien zu Fuß angetreten werden musste.
Auch in diesem Jahr wartet auf die „Euroradler“ (vielleicht) ein „Bahnabenteuer“:
Die Fährpassage von Palermo nach Genua ist „in trockenen Tüchern“. Am Samstag, 9. Juni, 18°° Uhr werden die Radler in Italien sein. Auch der Nachtzug von Mailand nach Mainz ist gebucht, bezahlt und bestätigt. Einzig die Strecke von Genua nach Mailand „macht Probleme“. So kann man weder über Internet, noch über ein Reisebüro oder vom Bahnschalter aus den Zug um 19.11 Uhr buchen. Alle Versuche schlugen fehl. Von Deutschland aus geht das nicht.
Was tun? Aus dem großen Freundes- und Bekanntenkreis der „Euroradler“ fand sich Hilfe. Einfach mal nach Pisa fliegen – dort zum Bahnhof gehen – dann die Bahntickets kaufen und zurück nach Bischofsheim bringen, damit sie (per Fahrrad) am 16. Mai die Reise nach Italien antreten können. Mal sehen, ob das klappt.

26. April 2007
von Thomas Will
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Noch 20 Tage: Auch die Räder wollen nach Hause

Noch sind es fast drei Wochen, bis die „Euroradler“ an den Start gehen. In sechs Wochen denken sie aber bereits an ihre Rückfahrt: mit der Fähre von Palermo nach Genua und weiter mit dem Zug über Mailand nach Mainz. Wie aber kommen die Fahrräder nach Hause? Über 2.600 Kilometer mussten sie treue Dienste tun – über Alpenpässe, staubige Landstraße und vielleicht auch durch manchen Regenschauer.
Die Vorbereitungen für die Räderrückreise beginnen bereits jetzt. Aus dem Radsportgeschäft Smit in Gustavsburg wurden 16 große Radkartons organisiert. Mit einem Kleinbus (und einem großen Anhänger) fährt Gerhard Reichmann diese bis nach Sizilien. In Palermo werden die Fahrräder verpackt und mit der Fähre nach Genua verschifft. Dann trennen sich die Wege der Radfahrer und der Fahrräder. Während die einen den Schlafwagenkomfort genießen müssen sich die anderen auf 950 Autobahnkilometer (im Anhänger) einstellen, bis auch sie am 10. Juni wieder in Bischofsheim sind.

25. April 2007
von Thomas Will
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Noch 21 Tage: Skizzen von Karl „Schorsch“


Dublin, Moskau, Lissabon, Tallinn, Istanbul, Jalta, Venedig – jeder Euroradler hat von den Touren seine eigenen persönlichen Eindrücke. Natürlich machen viele von uns Bilder. Heute in digitaler Qualität, früher als Dia oder als klassisches Papierbild. Kleine Videoclips gibt es auch. Dazu kommen die „Andenkensammler“. Prospekte, Aufkleber oder Markierungen in Landkarten. Auch Interviews in lokalen Zeitungen oder Rundfunk- und Fernsehsendungen gehören zu den bleibenden Erinnerungen an die Fahrten durch ganz Europa.
Zu den ganz besonderen „Aufzeichnungen“ gehören aber die Erinnerungen von Karl Georg Hallen, der so manche Episode mit der Feder festgehalten hat.