Voller Sehnsucht nach den Fjorden
und mit Sonne im Gepäck
zogen wir hinauf nach Norden –
früh um sechse war´n wir weg.
Bald schon waren überwunden
Taunus und auch Westerwald.
Dann – nach weiteren 4 Stunden –
blitzt es plötzlich – und es knallt!
Doch es gibt für uns kein Halten,
denn das Tagesziel ist nah.
Letzter Anstieg – kurz mal schalten,
und dann sind wir auch schon da.
Von der Lahn bis an die Leine
gibt es manchen steilen Pfad.
Dank sei Thomas, dass er keine
Steigung ausgelassen hat.
Schließlich rollt man durch die Heide,
völlig locker und entspannt.
Keine Berge – pure Freude,
blauer Himmel, grünes Land.
Kaffeepause wird verschoben,
nur, damit uns nichts entgeht:
Wolfsburg vorne, Mainz ganz oben!
Wir sind immer up-to-date!
Wieder geht es auf die Piste
mit dem Wind, der günstig steht,
bis hinauf an Deutschlands Küste,
wo es nicht mehr weiter geht …
Doch des Euroradlers Ehre
akzeptiert die Grenzen nicht,
denn es gibt ja eine Fähre,
die hier in die Ostsee sticht.
Also kann man weiter rollen,
wie der Wind auch immer dreht,
zu den Elchen, zu den Trollen –
bis es nicht mehr weiter geht.


Stunden haben sie die Ostseeküste erreicht. Was man mit 60 PS doch alles schaffen kann.
Wir haben Peter und Harald schnell in unser Team integriert. Es ist fast schon so wie nach einer Fußballmeisterschaft. Einige Spieler verlassen den Verein, andere kommen hinzu.

ein Gedanke Wirklichkeit: schon weit vor 14 Uhr liefen (also fuhren) wir im „Dorfkrug“ ein. Jochen hatte als Besenmann ganze Arbeit geleistet und „hinten keinen rausfallen lassen“ und dann konnten wir bei Kaffee und Kuchen gleich vier Mal jubeln. Ob wir im kommenden Jahr genauso herzlich empfangen werden – schließlich waren wir in einer HSV-Kneipe zu Gast?