9. Mai 2007
von Thomas Will
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Noch 7 Tage: Waschmaschine statt Waschbecken

Für jeden Tag ein frisches T-Shirt und ein paar Socken. Täglich die Unterwäsche wechseln und natürlich auch für den Abend die passende Kleidung. Dazu Radfahrtrikots und –hosen ……. Wenn man für eine mehr als drei Wochen lange Radtour packen würde wie für den Autourlaub an der Nordsee oder im Bayrischen Wald, dann müsste mit jedem Fahrrad ein stattlicher Anhänger bergauf und bergab gezogen werden. Da dies natürlich nicht geht, beschränken sich die Radler auf Funktionswäsche und die Waschkraft der eigenen Hände im Waschbecken des Hotels. So war es zumindest bis vor drei Jahren. Seitdem ist auch bei den „Euroradlern“ der mobile Wäscheservice eingezogen. Mit einer kleinen Plastikwanne macht sich ein Radler abends auf den Weg von Zimmer zu Zimmer und sammelt die Wäschestücke ein. Dank Waschmaschine und Trockner liegen sie dann am kommenden Morgen – meist noch vor dem Frühstück – wieder bereit. Auch in diesem Jahr wird dies nicht anders sein. Für ein paar „Gruppeneuro“ spart jeder Radler individuell Gewicht.

Gesichert ist der Wäscheservice auf der Tour 2007 bisher in:

Pforzheim, Rottweil, Lindau, Churwalden, Pontassieve, Castiglione, Contursi, Taormina und Enna.

In Rieti, Treccina und Caltavuturo ist es noch „offen“.

8. Mai 2007
von Thomas Will
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Noch 8 Tage: „Euroradlerinnen“ – gibt es die?

Wenn man die Namen der „Euroradler“ liest, dann fällt auf, dass die männlichen Vornamen dominieren. Viele Versuche auch Radlerinnen zu bewegen mit auf Tour zu gehen, sind in den vergangenen Jahren leider gescheitert. Gleich bei der ersten Tour (1992 nach Dzierzoniow) war Carmen Will bei Teiletappen dabei. Drei Jahre später, bei der Tour nach Estland strampelten Olivia und Gisela Schindel sowie Hanne Harig teilweise mit und erstmals auch Giesela Haas, die die ganze Strecke im Sattel zurücklegte. Sie war es auch, die bei vielen der kommenden Fahrten dabei war – nicht aber in diesem Jahr. Die weibliche Note bringt 2007 erstmals Gabriele Korneck ins Team der „Euroradler“, die von Bischofsheim bis Palermo mitradeln wird.

7. Mai 2007
von Thomas Will
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Noch 9 Tage: Kulinarische Hochgenüsse in Italien

Deutschland und die Schweiz haben die „Euroradler“ hinter sich gelassen, wenn sie am sechsten Tourtag in Edolo (Italien) übernachten werden. Dann stehen 1.500 Kilometer auf dem Roadbook, von den Alpen bis zur Meerenge von Messina gilt es den „Stiefel“ zu durchfahren und natürlich am Abend auch zu schlemmen. Los geht es bereits in Edolo, mit einer hausgemachten Lasagne und später einer Kalbsnuss. Eine richtige italienische Vorspeisenvariation wartet in Bologna und in Pontassieve können sich die „Euroradler“ an Rinderbraten mit Rucola und Parmesan stärken. So geht es an den kommenden Tagen weiter: Fisch- und Fleischspezialitäten wechseln sich ab und natürlich gibt es immer das passende Glas Wein dazu.
Welchen genau – das finden Sie ab Mittwoch kommender Woche – hier im „Tagebuch“.