6. Mai 2007
von Thomas Will
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Noch 10 Tage: Nicht alle „Euroradler“ starten in Bischofsheim

Wenn heute in zehn Tagen die „Euroradler“ starten, dann beginnen nicht sie nicht alle in Bischofsheim. Einer von ihnen schwingt sich in Eschenbach in der Oberpfalz, unweit der tschechischen Grenze auf sein Fahrrad und radelt Richtung Bodensee. Am dritten Tourtag (Freitag, 18. Mai) trifft man sich dann in Lindau. Warum das so ist, hat einen ganz besonderen Grund. Vor über zehn Jahren machten die „Euroradler“ in einer Radsportzeitung auf ihre Tour nach Moskau aufmerksam. Dies war für Klaus Jäger Grund und Anlass einfach mal in Bischofsheim nachzufragen und seither ist er dabei, meist mit einer ganz „individuellen“ Anreise. So stieß er bei der Tour nach Klodzko/Dzierzoniow in Franken zu den „Euroradlern“ und bei der Tour zur Halbinsel Krim ließ er sich einfach von zu Hause „abholen“ und bewirtete die „Euroradler“ im Gegenzug – typisch bayrisch – mit Weiswürsten und Brezeln. So kam Klaus auch zu seinem zweiten Vornamen. Bei seiner ersten Tour (nach Moskau) war er nach Klaus Schindel und Klaus Michels („Koga“-Klaus) der dritte Radler mit gleichem Vornamen. Da kann es schon mal zu Verwechslungen kommen, dachte sich Karl „Schorsch“ und gab Klaus Jäger einfach ein „Maria“ („so heißen die doch in Bayern“) hinzu. Seitdem nennen die „Euroradler“ ihren Klaus Jäger nur noch „Klaus Maria“.

5. Mai 2007
von Thomas Will
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Noch 11 Tage: „Euroradler“ in Presse, Funk und Fernsehen


Über die „Euroradler“ wird regelmäßig in den europäischen Medien berichtet. Natürlich ist es selbstverständlich, dass der Bischofsheimer Lokal-Anzeiger über die Radlergruppe informiert. Auch der Ginsheimer Wochenblick gehört zu den regelmäßig berichtenden Organen. Regional findet man die Pedalritter in der Mainzer Allgemeinen Zeitung, im Rüsselsheimer Echo und in der Mainspitze. Aber auch Frankfurter Rundschau und Frankfurter Neue Presse geben schon mal eine Information an ihre Leser weiter, wenn es in weitere Länder geht. Damit aber nicht genug:

Bei der Tour nach Moskau gab es ein Radioliveinterview über Handy (zu 7 DM die Minute) im Südwestfunk.

Bei der Tour nach Tallinn, das gleiche mit FFH am Stadteingang der estnischen Hauptstadt. Zuvor begleitete das lettische Fernsehen die Radler und informierte das ganze Land darüber in der Nachrichtensendung um 20°° Uhr. Auch in Bulgarien war dies der Fall und bei der Reise nach Istanbul wurde nicht nur die Abfahrt in Bischofsheim festgehalten, sondern auch die Ankunft in der Stadt am Bosporus, als die Bischofsheimer für die optische Aufbereitung eines Berichtes über die EU-Verhandlungen der Türkei dienen durften.
Im österreichischen Waldviertel besuchte der Journalist einer Regionalzeitung die „Euroradler“ während ihrer Mittagspause und verewigte sie zwei Tage später in seinem Blatt.

Alle diese Zeitungsberichte, Fernsehaufzeichnungen oder Radiointerviews befinden sich im Archiv der „Euroradler“, die auch schon mal an ihrem Starttag pressemäßig begleitet werden. Unser heutiges Bild entstand bei Eppertshausen und zeigt den AZ-Journalisten Uli Wirtz-von Mengden, der es sich vor vier Jahren nicht nehmen ließ die ersten 50 Kilometer mit auf dem Fahrrad dabei zu sein.

4. Mai 2007
von Thomas Will
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Noch 12 Tage: Unfälle blieben die Ausnahme

Zigtausend Kilometer durch Europa geradelt – und kein (schwerer) Unfall. Die Bilanz der „Euroradler“ liest sich gut – und das soll auch 2007 so bleiben. Natürlich sind bei so vielen Kilometern und so vielen Radlern kleine Blessuren nicht immer ganz zu vermeiden. Manchmal trifft es „Mensch“, manchmal „Material“. So bleibt den „Euroradlern“ natürlich der „gebrochene Arm“ von Giesela – bei der Tour nach Tallinn – in Erinnerung; vor allem weil er sich am nächsten Tag als „Verstauchung“ herausstellte. Oder der unfreiwillige Abstieg von Rolf – über die Satteltaschen von Manfred – seine Gehirnerschütterung und die Reinigungsaktion in der Autowaschanlage. Manfreds Unterarmbruch kurz vor der deutsch/französischen Grenze, sein Ausstieg und später seine Mitfahrt im Begleitbus, der „Umfaller von Klaus“ aus dem Stand und sein Helmbruch bedeuteten nur das „Aus“ für die Kopfbedeckung.
Während zu Beginn der Touren der Helm noch „Luxus“ war, sieht man heute kaum noch einen Euroradler ohne die wichtige Kopfbedeckung.