3. Mai 2007
von Thomas Will
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Noch 13 Tage: Kulinarische Hochgenüsse in der Schweiz

Lediglich zwei Mal werden die Euroradler in der Schweiz übernachten. In Churwalden und auf dem Albulapass sind sie am Samstag, 19. bzw. Sonntag, 20 Mai anzutreffen. An beiden Tagen gilt es aber vor dem Zielpunkt ganz besondere Leistungen zu vollbringen. Von Chur nach Chrurwalden und am Tag danach von Bergün zum Albula wird so mache Schweißperle und Kilokalorie die bis zu 13% starke Steigung hinunterpurzeln. Dafür wartet an den Zielorten aber auch ein typisch Bündner Mahl:

Hotel Hemmi in Churwalden:
Bündner Gerstensuppe – Grüner Salat mit Tomaten-Bärlauchdressing – Kalbshaxe an Veltlinersauce mit Bündner-Krautpizokel – Gebrannte Creme

Hospiz auf dem Albula:
Bündner Gerstensuppe – Gemischter Salat – Schweinegeschnetzeltes an Rahmsauce mit Rösti – Creme Caramel mit Rahm

2. Mai 2007
von Thomas Will
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Noch 14 Tage: Keiner bleibt zurück


Wenn sich die „Euroradler“ an ihre ersten ganz großen Touren erinnern, an die Fahrt nach Tallinn oder Lissabon, da konnte es schon einmal vorkommen, dass – besonders bei Bergfahrten – sich die Gruppe in viele kleine Grüppchen teile und Hotelanfahrten manchmal zur Lotterie wurden. Magdeburg war dafür eine Paradebeispiel. Heute ist das anders. Immer einer der „Euroradler“ (täglich wechselnd), ausgerüstet mit Handy, Pannenset und „Erste Hilfe Beutel“ fährt bewusst an Ende der Gruppe und ist dafür verantwortlich, dass „hinten keine(r) rausfällt. Nach außen ist der „Besenfahrer“ mit einer orange Warnweste gekennzeichnet. Seit diese Weste im aktuellen Tourdesign gestaltet ist, wird sie mit ganz besonderem Stolz getragen. Am ersten Tourtag, auf dem Weg nach Pforzheim steht der Besenmann schon fest: Joachim Schmitt hat sich gleich den ersten und längsten Etappentag herausgesucht. Wie wichtig solch ein „Besenmann“ auch bei einer kleinen Tour sein kann, zeigte sich bei der Einrolltour am Montag, als Gerhard an der Abendstation in Frauenstein vorbeifuhr und so weder einen Riesling noch ein Winzersteak genießen konnte.

1. Mai 2007
von Thomas Will
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Noch 15 Tage: Hausen und die Kälte


Wie fit sind die „Euroradler“ am Berg? Diese Frage stellte sich bei der gestrigen Einrolltour. Über Gustavsburg, Biebrich und Eltville ging es in den Taunus. Von „hier unten“ am Rhein stand die Bergfahrt nach „oben“ in Hausen vor der Höhe an. Immerhin waren auf sechs Kilometern 400 Höhenmeter zu überwinden, so dass an diesem Abend auf 64,3 Kilometern 580 Höhenmeter gefahren wurden (Durchschnittsgeschwindigkeit: 20,0 km, Höchstgeschwindigkeit 69,7 km) So manche Schweißperle bewies am Vorabend des 1. Mai, dass in den kommenden zwei Wochen noch ein wenig an der Fitness gearbeitet werden muss. Trotzdem waren die „Euroradler“ ganz zufrieden, als sie wenig später in Frauenstein einen guten Rheingauer Riesling genießen konnten und ihren Radlerkollegen Rüdiger trafen, der bisher an keiner der Einrolltouren teilnehmen konnte, da sein Dienst bei der Post in Niedernhausen dies nicht möglich macht. Individuell trainiert er in Taunusbergen. Wie wichtig es ist, dass es bei den „Euoradlern“ einen Besenmann gibt, zeigte sich an diesem Tag ebenfalls. Dazu aber mehr in der morgigen Kolumne.
Übrigens: Die Taunuskälte am späten Abend in Frauenstein war dann dafür verantwortlich, dass bereits ein „Euroradler“ mit dem neuen Italientrikot nach Hause fahren durfte. Jörg hatte sich das Mustertrikot gegen die niedrigen Temperaturen ausgeborgt.