22. August 2009
von euroadmin
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Lyrik im Fahrradsattel

Auf langen Touren muss man das Gehirn beschäftigen, sonst schläft man ein. Jochen Frickel versucht es mit Gedichten – diese hier sind ihm während der Nordkap-Tour eingefallen (auf die Grafik klicken).

17. Juni 2009
von Thomas Will
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Tag 29 – Der Tag danach

Klaus „Maria“ hat sich gemeldet. Er ist gut in Eschenbach angekommen. Marga ebenfalls. Sie und Karl-Georg sind wieder in Mainz und wollen ihr Gepäck abholen. Das Gepäck, das Rad von Willi, die Poloshirts neben dem Schreibtisch – vieles erinnert noch an unsere großartige Fahrt. Heute Vormittag haben Gerhard und ich den Anhänger zurückgebracht. Unser „Arena“ wurde dem Gutachter „vorgeführt“ – um den Schaden zu schätzen. Vieles erinnert aber auch an die weniger schönen Stunden. Die kommenden Tage werden zeigen, wie wir auch diese Probleme lösen werden. Schon heute freuen wir uns auf den „Nachbereitungsabend“ mit vielen Bildern und skandinavischen Spezialitäten. Und wir freuen uns auf 2011 – auf Griechenland und die Ägäis. Sie – die sie unser Tagebuch verfolgt haben – können sich auch freuen, auf die Bilderserie die in den kommenden Tagen auf unserer Webseite erscheinen werden. Vielleicht machen die ja Lust 2011 dabei zu sein.
Oder sie lassen sich einfach mal bei unseren wöchentlichen Touren sehen.

Zum Schluss bleibt mir nur „Danke“ zu sagen, an alle meine Mitradler(innen) für die tollen 28 Tage, eure Unterstützung und Hilfe und auch dafür, dass ihr (manchmal) meine Launen ertragen musstet.

16. Juni 2009
von Thomas Will
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Tag 28 – Ab nach Hause

Jetzt gehen wir endgültig auseinander. Karl-Georg und Marga bleiben in Kiel und besuchen ihre Tochter. Klaus-Jürgen nimmt den ICE und Klaus „Maria“ macht sich ebenfalls mit der Bahn ab Kiel auf den Weg zurück in die Oberpfalz. Unsere Flieger dürften zu Hause den Wasserschock von Frankfurt verdaut haben und Jochen sowie Erika werden via Flugzeug heute Abend in Frankfurt erwartet. Da waren wir nur noch „6“ – aber beauftragt mit der wichtigen Mission, alle unsere Räder nach Bischofsheim zu bringen. Und dieser Aufgabe stellten wir uns. Neumünster, Hamburg, Hannover – flogen nur so an uns vorbei. Mit einem „74er“-Schnitt steuerten wir unsere Mittagsrast in Seesen an – und dann kam Hessen. Mit dem „fliegen“ war es vorbei. Die Kasseler Berge hatten wir einkalkuliert. Die Wolkenbrüche und den Stau bei Melsungen nicht. Uns so wurde es doch später als geplant. Um 20.20 Uhr waren wir in Bischofsheim. Sehr zur Freude aller unserer Mitradler. Viele hatten sich zum auspacken getroffen. Und so ging es rasend schnell. Die Kartons vom Hänger, die Räder raus, Pedalen dran, Lenker gerade und fertig. Binnen einer halben Stunde waren 20 Fahrräder wieder einsatzfähig. Sie freuen sich auf den Montag, unsere erste Ausrolltour. Wir freuten uns bei einem Glas Sekt, dass die Tour (größtenteils) reibungslos gefahren werden konnte. Jetzt aber lockte nach 28 Tagen und Nächten erst einmal wieder das eigene Bett.