Nein, die Höhenmeter die wir mit dem Auto gefahren sind haben wir nicht mitgezählt. Die stolze Zahl von 30.786 Metern haben wir erradelt, an den Tagen zwischen Bischofsheim und Monemvasia. Da gab es sicherlich auch einmal eine flachere Etappe, aber im Schnitt waren es mehr als 1.000 Höhenmeter am Tag – ich finde eine stolze Leistung. Die heutige Tabelle zeigt dies im Detail einmal auf. Die Überfahrt nach Italien war ruhig. Nur am Samstagvormittag gab es ein paar leichte Wellen. Trotzdem hatte unsere „Superfast“ Verspätung. Dies scheint bei den Fähren im Mittelmeer an der Tagesordnung zu sein. Nach den Erfahrungen vor zwei Jahren hatte ich dies aber bei den Planungen berücksichtigt, so dass wir für die 504 Autokilometer in die Schweiz genügend Zeit hatten. Zuvor mussten wir uns von Alf verabschieden. Er wird die Strecke zwischen Ancona und der Mainspitze mit dem Fahrrad zurücklegen. Er hat noch nicht genug vom Sattel. Wir verabschieden ihn herzlich und machen uns auf den Weg. Es läuft erstaunlich gut, trotz der großen Baustelle zwischen Ancona und Bologna. Diesmal sind wir noch am Tag „in der kleinen Ameise“ in Sagno, vor vier Jahren war es Mitternacht. Noch einmal in guter Mittelgebirgsluft durchatmen und dann am Sonntag „ab nach Hause“. 
25. Juni 2011
von Thomas Will
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Schottland?“. Kaum ist das Ziel genannt, da wollen viele Euroradler schon Details wissen. Aber bis dahin ist es noch etwas Zeit. Klar ist nur, dass es wieder verschiedene Optionen gibt, aber zehn Tage radeln auf der Insel im Nordatlantik werden ebenso dazu gehören wie eine entspannende Schiffseise. Bis Weihnachten muss man sich aber jetzt in Geduld üben. Noch 
Kirche. Wer Lust hatte, ließ den Abend dann mit einem Glas Rotwein – vor unserem Hotel – in den neuen Tag hineingleiten, der unser letzter auf der Insel sein wird – für einige aber auch genügende Gründe bietet irgendwann einmal wiederzukommen.